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Kunst auf dem Berg


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Kunst auf dem Berg

In luftige Höhen verfrachtet der französische Bildhauer Richard Orlinski seine Skulpturen. Genauer gesagt in die Bergwelt. Auf den Gipfeln des berühmten Skiorts Courchevel in den französischen Alpen thronen seine großformatigen Werke. euronews-Reporter Frédéric Ponsard sprach mit dem Künstler über das etwas andere Ausstellungskonzept.

euronews:
“Herr Orlinski, wir freuen uns sehr, mit Ihnen anlässlich Ihrer aktuellen Ausstellung in Courchevel sprechen zu dürfen. War Ihr Ziel, wollten Sie die Kunst aus dem Museum herausholen und in die freie Natur verfrachten?”

Richard Orlinski:
“Ganz genau. Zunächst einmal ging es darum, dafür zu sorgen, dass die Werke jedem zugänglich sind. Im Museum muss man Eintritt zahlen und man muss sich dorthin begeben. In diesem Fall kommt meine Kunst zum Betrachter, Menschen aller Altersstufen, Kinder und Erwachsene. Zwei bis dreijährige Kinder haben Zugang zur Kunst.”

Tiere haben es dem Künstler angetan, Elefanten, Adler, Krokodile und Affen. Am Liebsten in Größe XXL.
Welche großen Künstlernamen haben Ihr Werk beeinflusst?

Richard Orlinski:
“Ich fühle mich der Pop Art verbunden, die mich meine ganze Jugend über umgab. Leute wie Andy Warhol, Rosenquist oder Tom Wesselmann hatten in der Tat einen großen Einfluss auf meine Arbeit.Ich schätze aber auch zeitgenössische Künstler wie Jeff Koons oder Damien Hirst, die heute einen großen Einfluss haben und in der internationalen Kunstszene stark präsent sind.”

Pop Art im wahrsten Sinne des Wortes. Populär und zum Greifen nah. Anfassen ist erlaubt. Allerdings nur für Skifahrer, die gerade in den Alpen Urlaub machen.
Was sind Ihre Lieblingsmaterialien?

Richard Orlinski:
“In dieser Ausstellung sind vor allem zwei Materialien stark vertreten. Zunächst einmal Aluminium, ein Material, das heute sehr gefragt ist, aber früher vor allem in der Industrie verwendet wurde.
Ein weiterer ausgesprochen zeitgenössischer Stoff ist Kunstharz, Produkte aus der Petrochemie. Da stehen viele unterschiedliche Substanzen zur Auswahl, mit denen man ein unglaublich präzises Ergebnis erzielt, sowohl was die Formen, als auch die Farben betrifft.”

Bis zum 26. April stehen Richard Orlinskis Skulpturen auf den Gipfeln von Courchevel.

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