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Neue Grippe-Todesfälle - China keult Geflügel

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Neue Grippe-Todesfälle - China keult Geflügel

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In China ist der siebte Patient am bisher kaum bekannten Vogelgrippevirus H7N9 gestorben. Nach offiziellen Angaben sind 14 weitere Menschen in Shangai und Nachbarprovinzen an dem Virus erkrankt. Bisher ist unklar, wie sich die Patienten mit dem Erreger angesteckt haben.

Lu Hongzhou vom Gesundheitsministerium zufolge besteht keine Seuchengefahr. Es ist besser, wenn man die Grippemittel schon früh einnimmt. Medikamente wie Tamiflu funktionieren recht gut. Doch man sollte sie schon bei den ersten Anzeichen einnehmen, später sind sie nicht mehr so wirksam,” so Hongzhou.

Den Menschen wird zudem geraten, direkten Kontakt mit lebendigem Geflügel zu vermeiden. Viele Chinesen halten sich daran und bleiben den Märkten fern. Laut einem Verkäufer in Shanghai sind die Folgen bereits zu spüren: “Normalerweise wird das Geflügel innerhalb eines Tages verkauft, doch heute war das nicht der Fall.”

Der Vogelgrippe-Virus wurde bei Tauben auf einem Markt in Shanghai gefunden. Die chinesischen Behörden haben daraufhin das gesamte Federvieh, rund 20.000 Hühner, Enten, Gänse und Tauben, keulen lassen.