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Papst fordert "entschiedenes Vorgehen" gegen sexuellen Missbrauch

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Papst fordert "entschiedenes Vorgehen" gegen sexuellen Missbrauch

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Kinder schützen, Opfern helfen, Täter bestrafen. Papst Franziskus bezieht erstmals Stellung zu einem der brennendsten Probleme der katholischen Kirche: dem sexuellen Missbrauch. Von Gerhard Müller, dem Präfekten der Glaubenskongregation, forderte er deshalb ein “konsequentes Vorgehen” bei der Aufklärung.
Schließlich stehe die Glaubwürdigkeit der Kirche auf dem Spiel.

Missbrauchsopfern geht sein “Versprechen” jedoch nicht weit genug. Das US-Opfernetzwerk SNAP verlangt in einer Erklärung “Taten statt Diskussionen”. Kritisiert wird vor allem, dass Franziskus gleichzeitig erklärte, die Linie weiter zu verfolgen, die sein Vorgänger Benedikt XVI. eingeschlagen hat.