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US-Arbeitslose: Zu früh gefreut?

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US-Arbeitslose: Zu früh gefreut?

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Die US-Wirtschaft hat im März so wenige Stellen geschaffen wie seit neun Monaten nicht mehr.

Allerdings sank die Arbeitslosenquote, an der die US-Notenbank Fed ihre Zinspolitik ausrichtet, im März von 7,7 auf 7,6 Prozent, so das US-Arbeitsministerium.

Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sei um 88.000 gestiegen. Einige Ökonomen hatten mit einem Zuwachs von 200.000 gerechnet.

Jim Glassman, Chefvolkswirt J.P. Morgan:

“In einer Wirtschaft, die erst am Anfang einer Erholung ist, hätte ich nie auf ein Beschäftigungswachstum zwischen 200.000 und 300.000 gesetzt. Das kommt vielleicht erst, wenn die Wirtschaft in Fahrt kommt.”

Allerdings hatte der Vormonatswert schon in diesem Hoffnungsbereich gelegen und war sogar von 236.000 auf 268.000 nach oben korrigiert worden.

Jetzt machen Ökonomen den Rückgang der Arbeitslosenquote an Abgängen aus der Arbeitsbevölkerung fest, nicht an mehr Jobs.

Und der hoch verschuldete Staat habe gerade erst mit seinen Ausgabenkürzungen begonnen.

Seit 60 Jahren sind US-Bürger an im Schnitt sechs Prozent Arbeitslose gewöhnt.

Mit Reuters