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Nordkorea: Ausländische Diplomaten vorerst nicht auf Rückzug

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Nordkorea: Ausländische Diplomaten vorerst nicht auf Rückzug

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Die Grenze zwischen Nord- und Südkorea. Die Spannungen nehmen weiter zu. Bislang ist aber kein Land der Aufforderung des kommunistischen Nordens gefolgt, seine Diplomaten abzuziehen. Auch die acht Deutschen bleiben vorerst.
Nordkorea blockiert weiterhin den Zugang zum gemeinsamen Industriepark Kaesong, der sich auf nordkoreanischem Boden befindet. Immer mehr südkoreanische Arbeiter verlassen die Fabriken.

Einer der Rückkehrer schildert die Lage vor Ort:

“In der Kantine gibt es nichts mehr, es sind keine Lebensmittel mehr übrig. Wir haben untereinander Essen geteilt, das wir dabei hatten. Das wird höchstens noch zwei, drei Tage so weiter gehen.”

Etwa 600 seiner Kollegen sind noch vor Ort.

Die Sorge um die eigene Sicherheit nimmt unter den Menschen im Süden zu, seit der Norden mehrere Saaten dazu aufgefordert hat, die Botschaftsangehörigen aus Sicherheitsgründen bis zum 10. April zurückzurufen und die Kriegsrhetorik Pjöngjangs immer schärfer wird.

Eine Südkoreanerin aus dem Grenzgebiet erzählt:

“Ich bin sehr beunruhigt. Niemand weiß, wie das ausgeht. Ich habe Angst, meine Kinder auch.”

Nordkorea hat den USA mit einem Atomschlag gedroht und am Freitag die zweite Mittelstreckenrakete an die Ostküste verlegt.
Die USA schließen einen erneuten Raketenstart Nordkoreas nicht aus und rüsten im Pazifik auf.