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Nordkorea: Regierung warnt ausländische Diplomaten

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Nordkorea: Regierung warnt ausländische Diplomaten

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Das Säbelrasseln auf der koreanischen Halbinsel geht weiter: Der kommunistische Norden hat mehreren Ländern mitgeteilt, dass die Sicherheit ihrer Botschaftsmitarbeiter ab dem 10. April nicht mehr garantiert werden könne. Die Bedeutung dieses Datums blieb zunächst unklar. Den Ländern wurde empfohlen, ihre Diplomaten abzuziehen. Nordkorea hatte zuvor den USA mit einem Atomschlag gedroht.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte:
“Die Empfehlung ging an alle Botschaften in Pjöngjang und wir versuchen nun die Situation zu klären. Wir haben unseren nordkoreanischen Nachbarn einige Fragen gestellt. Wir stehen in eingem Kontakt mit China, den USA, Südkorea und Japan – Teilnehmer der Sechs-Parteien-Gespräche über das nordkoreanische Kernwaffenprogramm.”

Das US-Militär installierte unterdessen in Südkorea ein Raketenabwehrsystem. Nordkorea hatte am Freitag eine zweite Mittelstreckenrakete an die Ostküste des Landes verlegt. Derweil hat sich auch der frühere kubanische Staatschef Fidel Castro zu Wort gemeldet: Er mahnte die nordkoreanische Führung zur Zurückhaltung. Dies sage er als Freund, schrieb er in staatlichen Medien.