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Vogelgrippe in China breitet sich aus

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Vogelgrippe in China breitet sich aus

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Der auch für Menschen gefährliche Vogelgrippevirus H7N9 ist auf weiteren Märkten in der chinesischen Millionenstadt Shanghai entdeckt worden.

Bislang starben sieben Menschen. Die Betroffenen entwickeln in der Regel erst Fieber, gefolgt von einer schweren Lungenentzündung. Bei vielen Patienten ist der Zustand kritisch.

Die Märkte auf denen lebendiges Federvieh angeboten wird, bleiben vorerst geschlossen. Vielen Chinesen ist der Appetit auf Fleisch vergangen, Nachfrage und Preise für Gemüse und Früchte sind gestiegen. Eine Frau aus Shanghai sagte: “In den vergangenen Jahren waren viele Viren ansteckend. Ich habe Angst vor der Übertragung von Mensch zu Mensch. Ich fürchte, dass das eintreten könnte und deswegen versuche ich aufzupassen. Alle sollten vorsichtig sein.”

Nach Angaben der chinesischen Behörden besteht keine Seuchengefahr. Alle Opfer hätten direkten Kontakt zu lebendigem Geflügel gehabt. Erste Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) deuten darauf hin, dass sich der Erreger mit den antiviralen Medikamenten Tamiflu und Relenza behandeln lässt.