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"Marsch der Lebenden" erinnert an Holocaust


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"Marsch der Lebenden" erinnert an Holocaust

Tausende junge Juden aus aller Welt
haben mit dem “Marsch der Lebenden” an die sechs Millionen von den Nationalsozialisten ermordeten europäischen Juden erinnert. Gemeinsam mit rund 500 Holocaust-Überlebenden marschierten sie vom ehemaligen deutschen Vernichtungslager Auschwitz nach Birkenau.

“Das ist unsere Geschichte, ohne die Vergangenheit haben wir keine Zukunft”, sagt einer von ihnen. “Ich meine, die Deutschen haben das getan”, sagt eine junge Frau, “wir sollten zeigen, dass wir nicht mehr dieselben Deutschen sind, wie Jahre zuvor.”

In Israel heulten landesweit zwei Minuten lang die Sirenen. Die Menschen verharrten auf den Straßen in stillem Gedenken an die Ermordeten. Knapp sieben Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs leben
heute in Israel noch etwa 192.000 Holocaust-Überlebende. Die Mehrheit
von ihnen überlebte als Minderjährige in Lagern oder im Versteck.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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