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Airbus-Mutter EADS kommt in neue Hände

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Airbus-Mutter EADS kommt in neue Hände

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Der französische Medienkonzern Lagardère hat sich wie vorgesehen von seinen Anteilen am Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS getrennt.

Für 2,3 Milliarden Euro platzierte das Unternehmen sein Aktienpaket von 7,4 Prozent außerhalb der Börse bei Investoren, so Lagardere. Ein gutes Fünftel schnappte sich EADS gleich selbst – im Zuge des laufenden Aktienrückkaufs.

Die staatlichen und privaten EADS-Eigner hatten sich nach der gescheiterten Fusion mit der britischen BAE Systems auf eine Konzernreform geeinigt.

Bis Ende des Jahres soll auch Daimler als Aktionäre aussteigen. Die Staaten Deutschland und Frankreich halten künftig Pakete über je zwölf Prozent. Spanien reduzierte jüngst seinen Anteil um 1,15 Punkte auf vier Prozent. Durch den Umbau soll EADS künftig unabhängiger von der Politik werden.

Analysten zeigten sich verwundert, dass EADS nicht gleich mehr eigne Aktien zurückgekauft hat. “Es ist möglich, dass sie der Vergrößerung des Streubesitzes zunächst den Vorrang vor der Wertsteigerung durch Rückkäufe geben,” mutmaßten Experten bei JP Morgan Cazenove, “oder dass sie ihr Pulver zur Kurspflege in den nächsten 18 Monaten trocken halten wollen.”

Mit Reuters