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"Marsch für den Frieden" in Kolumbien

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"Marsch für den Frieden" in Kolumbien

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In Kolumbien haben mehrere tausend Menschen mit einem “Marsch für den Frieden” ihre Unterstützung für die Friedensgespräche mit den Rebellen der marxistischen FARC demonstriert. Auch Präsident Juan Manuel Santos nahm an der Kundgebung teil. Er betonte, dass alle Kolumbianer sich vereinigen müssten, um ein Ende des Konflikts zu erreichen.

Eine ehemalige Geisel der FARC-Rebellen sagte, das Einzige, wonach sich das kolumbianische Volk nun sehne, sei ein nachhaltiger Frieden und die Aussöhnung – jetzt und in der Zukunft.

Die kolumbianische Regierung und die FARC hatten im November vergangenen Jahres Friedensgespräche aufgenommen, allerdings ohne einen Waffenstillstand zu vereinbaren. Seit Beginn des Konfliktes in den sechziger Jahren wurden bislang schätzungsweise 600.000 Menschen getötet.