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Schlimmstes Blutbad in Serbien seit 20 Jahren

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Schlimmstes Blutbad in Serbien seit 20 Jahren

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In Serbien hat ein Amokläufer am Morgen 13 Menschen getötet. Die Opfer sind Verwandte, die er im Schlaf überraschte – sechs Männer, sechs Frauen und ein Kleinkind.
Der Täter, der sich selbst das Leben nehmen wollte, und seine schwer verletzte Ehefrau kämpfen in einer Klinik in Belgrad um ihr Leben. Er schoss sie an, als sie um Hilfe rufen wollte.

Nach Polizeiangaben hätte der Mann weiter getötet, wäre er nicht von der Streife gestoppt worden. Die Nachbarn sind fassungslos. Dragan Radosavljevic meint: “Er war so normal, ein guter Nachbar. Nur Gott weiß, was in ihn gefahren ist.”

Der Tatort liegt 40 km südlich von Belgrad.

Was den Mann zur Tat veranlasste, ist unklar. Nach Angaben der Polizei sei der Kriegsveteran weder vorbestraft, noch wurde er psychisch behandelt.
Er habe 1991 im Bürgerkrieg im Grenzgebiet zwischen Serbien und Kroatien gekämpft. Ob die Kriegserlebnisse im Zusammenhang mit dem Amoklauf stehen, blieb zunächst unklar.