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"The Iron Lady", das filmische Testament

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"The Iron Lady", das filmische Testament

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Sie regierte von 1979 bis 1990 als erste und bisher einzige Premierministerin Großbritanniens, Margaret Thatcher, die eiserne Lady. Am 8. April verstarb die Politikerin im Alter von 87 Jahren. Auf der Kinoleinwand verewigt wurde sie noch zu Lebzeiten in “The Iron Lady”. Meryl Streep, eine der ganz großen Hollywood-Damen übernahm den komplizierten Part und sollte für ihre Darbietung mit vielen Preisen belohnt werden.
“Die Rolle ist ungewöhnlich, nicht aber die Perspektive aus der der Film ihr Leben betrachtet”, erklärte Streep bei der Filmpremiere 2011. “Es ist ein subjektiver, ausgesprochen persönlicher Blick zurück auf ein großes, herausragendes Leben. Doch betrachtet wird es aus dem Blickwinkel der schwindenden Macht, aus der Perspektive der Machtlosigkeit.”

Der Film der Britin Phyllida Lllyod erzählt von Thatchers Glanzzeiten bis hin zum tristen Abgang. Er zeigt auch eine einsame Frau am Ende ihres Lebens, an Alzheimer erkrankt und desorientiert.
Meryl Streep musste sich in die Gemütszustände einer außergewöhnlichen aber auch stark umstrittenen und verhassten Frau einfühlen, deren politische Ansichten sie persönlich nicht teilte.

2012 erhielt sie den Oscar für die beste Schauspielerin, der dritte in ihrer reichhaltigen Karriere. Auch bei den Golden Golden Globes und den britischen BAFTA Awards wurde Meryl Streeps schauspielerische Leistung geehrt.

Der Film hingegen entflammte in Großbritannien erneut hitzige Diskussionen zwischen Thatcheranhängern und -gegnern. Was bleibt, ist das vielschichte filmische Porträt des Menschen hinter der Macht.