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Frankreich geht gegen Steueroasen vor

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Frankreich geht gegen Steueroasen vor

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Die französische Regierung will entschlossener gegen die Korruption vorgehen.

So sollen gewählte Beamte die wegen Steuerhinterziehung oder Korruption verurteilt werden, nach Vorstellung von Präsident François Hollande, künftig keine öffentlichen Ämter mehr übernehmen dürfen. Auch Politikern soll es bei Interessenkonflikten untersagt werden, ein Mandat zu übernehmen.

François Hollande:“Französische Banken sollen jährlich ihre Tochtergesellschaften für jedes Land und deren Geschäftsmodell benennen.” Länder, die im Kampf gegen Steuerflüchtlinge nicht mit Frankreich zusammenarbeiten, will Hollande künftig als Steueroasen behandeln. Es werde einer Bank nicht mehr möglich sein, Transaktionen in ein Steuerparadies zu verbergen, so Hollande weiter.

Zuvor hatte sich das Kabinett mit den Konsequenzen aus der Affäre um die Schwarzgelder des zurückgetretenen Ministers Jérôme Cahuzac befasst. Der Vorgang hatte in Frankreich das Vertrauen in die Politik erschüttert. Als Folge des Schwarzgeldskandals hat Hollande Steueroasen weltweit den Kampf angesagt. Er wolle Finanzparadiese “in Europa und in der Welt” ausrotten, sagte Hollande.

Der Staatschef kündigte einen entsprechenden Gesetzentwurf für die Kabinettssitzung in zwei Wochen an.