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Sieben Jahre Rückzahlungsaufschub für Portugal

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Sieben Jahre Rückzahlungsaufschub für Portugal

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Die internationalen Geldgeber der Euro-Krisenstaaten sind bereit eine Streckung der Rückzahlung ihrer Hilfen für Irland und Portugal um sieben Jahre zu akzeptieren. Dies geht aus einem Dokument der Troika hervor, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Beide Länder hatten um den Aufschub gebeten. Der portugiesische Ministerpräsident will in den Bereichen Sozialversicherung, Gesundheit, Bildung und bei Staatsbetrieben 1,3 Milliarden Euro einsparen. Damit soll eine Haushaltslücke geschlossen werden, die sich aufgetan hatte, nachdem das Verfassungsgericht Teile des letzten Sparpaketes für ungültig erklärt hatte. In einem ersten Schritt untersagte das Finanzministerium allem Ministerien und staatlichen Verwaltungen ab sofort, neue Ausgaben vorzunehmen. Ausgenommen sind einzig die Gehälter für die Beschäftigten und Zahlungen aufgrund laufender Verpflichtungen. Die Europäische Union hatte Portugal aufgefordert, das vereinbarte Sparprogramm einzuhalten.