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Südsudan: Tödlicher Hinterhalt

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Südsudan: Tödlicher Hinterhalt

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Bei einem Hinterhalt im Südsudan sind
fünf Blauhelmsoldaten getötet worden.

Mit den Indern kamen noch zwei einheimische UN-Mitarbeiter und fünf Zivilisten ums Leben, wie die Vereinten Nationen mitteilten.

Die sogenannten Yau-Yau-Rebellen versuchen, die Regierung davon abzuhalten, in der Region Jonglei (nordöstlich der Hauptstadt Juba) mit dem französischen Energiekonzern TOTAL zusammen nach Öl zu suchen.

Neun weitere Menschen seien bei der Attacke auf den Konvoi verletzt worden, davon einige lebensgefährlich.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bezeichnete den Angriff als Kriegsverbrechen. Er forderte die Regierung des erst seit 2011 unabhängigen Südsudan auf, die Täter zu fassen und dem
Internationalen Strafgerichtshof zu übergeben.

Auch der UN-Sicherheitsrat verurteilte die Tat.
Der Rat stehe weiter uneingeschränkt hinter der UN-Mission in dem afrikanischen Land.