Eilmeldung

Eilmeldung

Letzter Showdown im Rennen um venezolanisches Präsidentenamt

Sie lesen gerade:

Letzter Showdown im Rennen um venezolanisches Präsidentenamt

Schriftgrösse Aa Aa

Kurz vor Ende des Wahlkampfes in Venezuela haben beide Lager noch einmal tausende ihrer Anhänger mobilisiert.

Am Sonntag stimmen die Venezolaner darüber ab, wer das Erbe des Chavismus als neuer Präsident antreten wird.

Der Nachfolger des verstorbenen einstigen Staatschefs Hugo Chávez, Nicolas Maduro, wandte sich in Trujillo an die Menschen und versprach dabei eine Weiterführung der sozialen Projekte seines politischen Ziehvaters.

Maduros Vorsprung in Umfragen sinkt unterdessen weiter. Lag der 50-jährige zu Beginn des Wahlkampfes noch deutlich vor seinem Kontrahenten, beträgt der Abstand zwischen beiden Parteien kurz vor der Abstimmung nur noch etwas weniger als zehn Prozent.

Im Lager von Oppositionsführer Henrique Capriles macht man sich deswegen ernsthafte Hoffnungen auf einen Regierungswechsel in dem rohstoffreichen 30-Millionen-Einwohnerland, das mittlerweile seine Grenze zu Kolumbien geschlossen hat, offiziell um Unregelmäßigkeiten bei der Wahl zu vermeiden.

Capriles wies in Maracaibo Vorwürfe zurück, er wolle die Sozialpolitik von Chávez revidieren und unterstrich, diese beibehalten aber dabei auch gleichzeitig entpolitisieren zu wollen.

Viele Bürger des Landes leiden auch im Wahlkampf unter der mangelhaften Nahrungsmittelversorgung sowie ständig auftretenden Stromausfällen.