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Nordkorea: "Wir müssen nur noch den Startknopf der Raketen drücken"

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Nordkorea: "Wir müssen nur noch den Startknopf der Raketen drücken"

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Nordkoreas Kriegsdrohung und der mögliche Raketentest der Kommunisten halten viele Länder weiter in Atem. In Japan sind Raketenabwehrsysteme vom Typ Patriot aufgestellt worden, und aus den USA hieß es, Pjöngjang bewege sich entlang einer gefährlichen Linie. Dessen ungeachtet rührt Nordkorea weiter die Kriegstrommel.

In den Nachrichten wurde verkündet, die Raketen seien abschussbereit, die Zielkoordinaten eingegeben. Man müsse nur noch den Startknopf drücken, und schon würden die feindlichen Hochburgen in ein Flammenmeer verwandelt werden.

Südkorea rief derweil den Norden auf, den Betrieb in der gemeinsamen Industriezone Kaesong zu normalisieren. Beide Länder haben ihre Arbeiter von dort abgezogen, nachdem Pjöngjang Kaesong dichtgemacht hatte.

In Nordkorea laufen daneben im Moment die Vorbereitungen für zahlreiche Feierlichkeiten. Unter anderen steht am 15. April der sogenannte “Tag der Sonne” an, mit dem an den Geburtstag von Staatsgründer Kim Il-sung erinnert wird.

Eine Frau aus Pjöngjang sagte, dank der liebevollen Fürsorge von Marschal Kim Jong-un werde man diesen Tag der Sonne sorgenlos feiern können, und das, obwohl die USA derzeit versuchten, in Nordkorea einzumarschieren und einen Atomkrieg zu entfesseln.

An diesem Donnerstag wurde bereits ein anderes Jubiläum gefeiert, denn seit genau einem Jahr ist Kim Jong-un an der Macht. Am 11. April 2012 wurde er nach dem Tod seines Vaters Kim Jong-il zum neuen Parteiführer gewählt.

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