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Rumäne auf ungarischer Polizeiwache zu Tode geprügelt

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Rumäne auf ungarischer Polizeiwache zu Tode geprügelt

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Nach dem gewaltsamen Tod eines Rumänen auf einer ungarischen Polizeiwache verlangt Bukarest die vollständige Aufklärung des Vorfalls. Der ungarische Botschafter wurde aufgefordert, die Umstände des Todes des 47-jährigen Mannes umgehend in Erfahrung zu bringen.

Der Rumäne soll im ungarischen Izsak eine Kettensäge gestohlen haben und sei danach von Beamten auf der Polizeiwache zu Tode geprügelt worden.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, den Polizisten drohten Haftstrafen von zwei bis zwölf Jahren wegen
Gewaltanwendung im Verhör und Gewaltanwendung mit Todesfolge.

Die zwei Polizisten, die den Rumänen misshandelt haben sollen, wurden festgenommen, zwei ihrer Vorgesetzten vom Dienst suspendiert. Zeugen berichteten, das Gesicht des Mannes sei nach den Schlägen nicht mehr erkennbar gewesen. Das rumänische Außenministerium erklärte, Bukarest erwarte, dass die Schuldigen mit der ganzen Härte des Gesetzes bestraft würden.