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EU sagt Menschenhandel den Kampf an

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EU sagt Menschenhandel den Kampf an

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Martha aus Paris fragt:
“Was tut die Europäische Union gegen Menschenhandel?”

Die Antwort von Michele Cercone, dem Sprecher der EU-Kommission: “Seit 2010 hat die Innenkommissarin Cecilia Malmström darauf bestanden, die Europäische Union mit einer Serie von Maßnahmen auszustatten, um das Phänomen, das legitim als moderne Sklaverei bezeichnet werden kann, zu bekämpfen.

Die Europäische Union hat deshalb strenge Gesetze erlassen, die es erlauben, die kriminellen Drahtzieher zu bestrafen und gleichzeitig die Opfer besser zu schützen, bei denen es sich oft um verletzliche Menschen handelt, die Traumata erlebt haben, die begleitet werden müssen – sei es, während sie gegen die Täter aussagen, sei es nach dem Verfahren, um sie in die Gesellschaft und Arbeitswelt wiedereinzugliedern.

Danach hat EU-Kommission einen europäischen Koordinator ernannt, der gegen Menschenhandel vorgeht. Er organisiert und koordiniert auf europäischer Ebene die Aktivität der EU-Institutionen sowie die der Mitgliedsstaaten und aller weiteren Akteuere, die beim Kampf gegen die Straftat mitmachen.

Vor kurzem hat die Europäische Kommission eine Strategie mit 40 Maßnahmen ergriffen, um Menschenhandel abzuschwächen oder ganz zu stoppen: Darunter spezielle Polizeieinheiten, die mit Hilfe von Europol oder Eurojust darauf spezialisiert sind, den Menschenhandel zu bekämpfen. Die Schaffung einer Plattform für Nichtregierungsorganisationen und der Zusammenschluss von Unternehmen, die sich daran beteiligen, gehören auch dazu – vor allem, wenn es um Missbrauch und Schwarzarbeit geht und wenn die Opfer des Menschenhandels in der europäischen Wirtschaft ausgenutzt werden.”

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