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Leben und Sterben in Bulgarien

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Leben und Sterben in Bulgarien

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Zum Leben zu wenig, zum Sterben zuviel. Bis auch das irgendwann nicht mehr stimmt. Die Rechnungen trieben Ventsislav Asenov immer tiefer in die Schuldenfalle. Der Familienvater sah keinen Ausweg mehr, als sich das Leben zu nehmen. Wie auch andere Männer und Frauen in Bulgarien verbrannte er sich öffentlich. Die Selbstverbrennungen sind ein stummer Protest, eine Tat der Perspektivlosigkeit in einem Land, das keinen funktionierenden Sozialstaat hat. Zurück ließ Asenov seine Frau und fünf Kinder, die weiterkämpfen: Von Rechnung zu Rechnung.

Leben und Sterben in Bulgarien – diese Woche in Reporter.

Wie kommt es zu den Selbstverbrennungen?

Euronews Reporter Hans von der Brelie hat den Sozialanthropologen Haralan Aleksandrov, Professor an der Neuen Bulgarischen Universität in Sofia, befragt. Weitere Themen sind: Die anhaltende soziale und politische Krise in Bulgarien und die landesweiten Massendemonstrationen Anfang des Jahres.

Wenn Sie das vollständige Interview (in englischer Sprache) sehen wollen, klicken Sie bitte hier.

Bonus interview: Haralan Aleksandrov