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Obamas Problem mit dem Waffenrecht

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Obamas Problem mit dem Waffenrecht

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Barack Obama hat einen kleinen Schritt vorwärts gemacht in seinem Streben nach besserer Waffenkontrolle. Anhänger unterstützten ihn bei seinem Auftritt in Connecticut vier Monate nachdem in der Sandy Hook Schule 26 Menschen erschossen wurden. Zwei Senatoren haben eine allererste winzige Absprache zu Obamas Vorschlägen erreicht.
Pat Toomey, einer von ihnen, meint, dass die Kontrolle vor dem Waffenkauf strenger werden müsse und zwar auch auf Waffenmessen und bei Käufen im Internet. Nur so könne man wahrscheinlich den Anteil der Waffenverkäufe an Kriminelle und psychisch gestörte Personen reduzieren, ohne den entsprechenden zweiten Verfassungszusatz zu verletzen, der gesetzestreuen Bürgern das Recht garantiert, Waffen zu tragen. Waffen für jedermann, vom Schulkind bis zum Greis, dieses Verständnis von Freiheit geht auf die spezielle Art zurück, wie die USA von Europäern besiedelt wurden. Zunächst indem mit Waffengewalt Indianer von dem begehrten Land vertreiben wurden, worauf eine Epoche der Gesetzlosigkeit folgte, in der jedermann sein eigener Polizist, Richter und Henker war. Geschätzt wird, dass 40 % der Waffenkäufer sich niemals ausweisen.
Martha Constant, Besitzerin eines Waffenladens in Texas, fürchtet vor allem, es könnte ein nationales Register von Waffenbesitzern geschaffen werden, was ihrer Meinung zu noch mehr Problemen führen würde, weil dann mehr Waffen durch Diebstahl in die Hand der bösen Buben geraten würden. Gegen so ein landesweites Waffenregister laufen die Waffenfans Sturm, weshalb die Senatoren so eine Idee auch von vorn herein ausschließen. Es soll auf gar keinen Fal nachzuverfolgen sein, wer wann wo welche Waffe gekauft hat. Hart umstritten ist auch Obamas Plan, großkalibrige Waffen nicht mehr so ohne weiteres an Privatleute zu verkaufen. Trotz der Amokläufe mit toten Schülern Jahr für Jahr leistet der Verein der Waffenfreunde, die National Rifle Association, heftigen Widerstand gegen alle Regulierungsversuche.