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Rebellen im Kongo drohen mit Gegenwehr gegen UN-Truppe

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Rebellen im Kongo drohen mit Gegenwehr gegen UN-Truppe

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Die ostkongolesische Rebellengruppe M23 droht mit Gegenwehr gegen die neue UN-Einsatztruppe, sollte diese sie angreifen. Doch genau das ist letztlich das Mandat der Truppe: Ende März hatte der Weltsicherheitsrat beschlossen, eine neuartige Truppe in den Osten der Demokratischen Republik Kongo zu entsenden, die offensiv gegen M23 und andere bewaffnete Rebellen vorgehen soll.

M23, benannt nach dem Friedensabkommen vom 23. März 2009, wirft der Regierung vor, dieses Abkommen nicht einzuhalten, und hat Teile des rohstoffreichen Ostens eingenommen.

Die Vereinten Nationen haben bereits eine Blauhelmmission mit rund 20.000 Mann zum Schutz der Zivilbevölkerung im Kongo stationiert. Die neue Truppe mit Soldaten aus Südafrika, Malawi und Tansania soll im Juli einsatzbereit sein.

M23-Vertreter haben in dieser Woche nach längerer Pause wieder Friedensgespräche mit der Regierung aufgenommen.