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Turbulentes Euro-Krisenmanagement: Zypern gerettet, Portugal geholfen

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Turbulentes Euro-Krisenmanagement: Zypern gerettet, Portugal geholfen

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Zypern bekommt sein Rettungspaket, haben die Euro-Finanzminister bei ihrem Treffen in Dublin beschlossen.10 Milliarden Euro, davon neun vom europäischen Rettungsschirm ESM und eine vom Internationalen Währungsfonds IWF. Zypern muss nach der Abmachung einen “Eigenbetrag” von 13 Milliarden Euro stemmen, knapp sechs Milliarden Euro mehr als lange angenommen.

EU-Währungskommissar Olli Rehn:

“Ich begrüße die politische Einigung auf die gemeinsame Absichtserklärung für das Zypern-Programm. Und ich hoffe, dass wir die nötigen Prozeduren bis Ende der nächsten Woche durchziehen.”

Tagesgespräch Nummer zwei war Portugal: Kann die Regierung von Pedro Passos Coelho die 1,3 Milliarden Euro einsparen, die nach einem Urteilsspruch des Verfassungsgerichts das Loch im Sparhaushalt wieder vergrößert hatten.

Die Troika aus EU, EZB und IWF sieht sich die Mühen mit den Bedingungen des78-Milliarden-Euro-Hilfspakets in den nächsten Tagen in Lissabon an – außerplanmäßig.

Bis dahin: Leichte Linderung.

Der niederländische Finanzminister und Präsident der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem:

“Troika und EFSF haben vorgeschlagen, die maximale durchschnittliche Restlaufzeit der Anleihen von Portugal und Irland um sieben Jahre zu verlängern, um Ausschläge bei der Rückzahlung zu glätten und den Refinanzierungsbedarf beider Länder zu reduzieren.”

2.09

Zwischendurch hatte zusätzlich angemeldeter Finanzbedarf Zyperns für Informationschaos gesorgt. “Die Leute vergleichen Äpfel mit Birnen,” schimpfte Olli Rehn, “und am Ende kommen Orangen raus”.

2.30

Mit dpa, Reuters