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China empfiehlt direkte Gespräche zwischen USA und Nordkorea

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China empfiehlt direkte Gespräche zwischen USA und Nordkorea

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US-Außenminister John Kerry ist in Peking eingetroffen und hat China gedrängt, Nordkorea zu mäßigen. Kein Land habe so großen Einfluss und eine so enge Beziehung zu dem nordkoreanischen Nachbarn. Kerry trifft in Peking den Außenminister, den Staatspräsidenten und den Regierungschef. Die chinesische Führung betont jedoch, dass ihr Einfluss auf den neuen Machthaber Kim Jong Un begrenzt sei, und empfiehlt direkte Gespräche zwischen den USA und Nordkorea.

China hoffe, dass die USA keine radikalen Maßnahmen ergriffen, erklärt Politikforscher Shi Yinhong. Dies könne Überreaktionen provozieren. Die Beratungen könnten substantielle Ergebnisse bringen, ob diese aber Nordkorea beeindruckten und Frieden auf der koreanischen Halbinsel brächten, bezweifele er.

Neben Kerry ist derzeit auch NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen in der Region, er besichtigte an diesem Samstag die entmilitarisierte Zone zwischen Süd- und Nordkorea. Sein Besuch war seit längerem geplant, fällt nun aber just in die Zeit der Eskalation, in der Südkorea und die USA mit einem baldigen Raketentest rechnen. Für eine Wiederaufnahme direkter Gespräche stellen die USA die Bedingung, dass Nordkorea auf sein Atomprogramm verzichtet – für die Führung in Pjöngjang ausgeschlossen.