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Vogelgrippe nun auch in Peking

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Vogelgrippe nun auch in Peking

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Die Vogelgrippe in China hat nun auch auf die Hauptstadt Peking übergegriffen. Der Erreger wurde laut den örtlichen Gesundheitsbehörden bei einem siebenjährigen Mädchen nachgewiesen. Es handelt sich um die Tochter von Geflügelhändlern, die wahrscheinlich Kontakt mit infizierten Vögeln hatte.

Bislang sind 44 Infizierte mit H7N9 gemeldet, die anderen Fälle waren auf die Gegend weiter südlich in Shanghai und den umliegenden Provinzen im Osten des Landes begrenzt. Elf der Vogelgrippe-Patienten starben.

Zur Prävention gegen die Ausbreitung der Krankheit haben die beiden Ballungsräume neben Desinfektionsmaßnahmen Lebendgeflügelmärkte geschlossen und tausende Hühner und Enten geschlachtet. Bisher war dieser neue Typ des Vogelgrippe-Erregers, H7N9, noch nicht auf den Menschen übertragen worden. Laut dem Chef der Weltorganisation für Tiergesundheit ist das Virus bei den Tieren sehr schwer nachweisbar.

Der weiter verbreitete Typ H5N1 hat seit 2003 der Weltgesundheitsorganisation zufolge weltweit mehr als 350 Menschen das Leben gekostet.