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USA suchen in Asien weiter nach Lösungen im Fall Nordkorea

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USA suchen in Asien weiter nach Lösungen im Fall Nordkorea

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John Kerry müht sich redlich: Der Außenminister der USA ist auf seiner Asienreise nun in Japan – auch hier betont er im Konflikt mit Nordkorea zum einen Entschlossenheit, zum anderen Gesprächsbereitschaft.

Kerry verspricht, die USA würden in diesem Konflikt “alles Notwendige tun, um Südkorea und Japan zu verteidigen”; jedoch bevorzuge man Gespräche. Am Verhandlungstisch wolle man für die Region eine Friedenslösung finden, sagt er. Welche Gedanken oder Befürchtungen Nordkorea in Bezug auf die USA oder andere auch habe, es wolle hoffentlich darüber verhandeln.

Japan ist nach China und Südkorea die dritte und letzte Station auf Kerrys Reise. In China, dem traditionellen Verbündeten Nordkoreas, hat er für das weitere Vorgehen eine engere Zusammenarbeit vereinbart.

Die USA, Japan und Südkorea haben sich gewappnet, seit Nordkorea mit markigen Worten Raketenangriffe angedroht hat. Äußerer Anlass für diese Drohungen sind gemeinsame Militärübungen Südkoreas und der USA, die der Norden als Provokation aufnimmt.

In dem Zwist geht es aber vor allem um das Streben des Nordens nach Kernwaffen. Die atomare Streitmacht müsse man ausbauen, sagt nun sogar Nordkoreas Parlamentspräsident Kim Jong Nam, der nominell auch das Staatsoberhaupt ist: Sie bedeute für die Nation das Leben und könne nie Verhandlungssache sein.

Ein Gesprächsangebot gibt es auch aus Südkorea; der Norden tut dieses Angebot
aber als Finte ab, die die Öffentlichkeit in die Irre führen solle.