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Zahl der Vogelgrippe-Infektionen in China nimmt zu

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Zahl der Vogelgrippe-Infektionen in China nimmt zu

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In China sind inzwischen über fünzig Fälle von Vogelgrippe des neuen Typs H7N9 gemeldet worden. Am Samstag war der erste Fall in der Hauptstadt Peking aufgetreten, nachdem bis dahin lediglich die viel weiter südlich gelegene Millionenstadt Shanghai und die umliegenden Provinzen an der Ostküste betroffen waren. Inzwischen hat sich die Krankheit von dort auch in die weiter im Inland gelegene Provinz Henan ausgebreitet.

Der Vertreter der Weltgesundheitsorganisation in China, Michael O’Leary, erläuterte: “Man kann nicht vorhersagen, wie die Krankheit sich ausbreiten wird, aber die Fälle in anderen Gegenden sind nicht überraschend, denn es handelt sich um eine sporadische, also nur vereinzelt auftretende Krankheit, und deshalb kann sie anderswo auftreten. Mit intensiver Beobachtung werden sicher weitere Fälle entdeckt werden.”

Bislang sind elf Patienten an dem neuen Typ der Vogelgrippe gestorben. Bei frühzeitiger Behandlung bekamen die chinesischen Ärzte die Erkrankung zumeist in den Griff. Noch gibt es keine Anzeichen, dass das Virus H7N9 von Mensch zu Mensch übertragen wird.