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Später Frühling beschert massiven Pollenalarm

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Später Frühling beschert massiven Pollenalarm

Später Frühling beschert massiven Pollenalarm
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Und plötzlich klopft der Frühling an die Tür, mit warmen Temperaturen und Blütenpracht. Doch nicht alle freuen sich über den Wetterumschwung. Allergiker sind in höchster Alarmbereitschaft. Wegen des besonders langen Winters blieben sie bislang vor Pollenflug verschont. Nun kommt der Frühling, verspätet, dafür schlagartig. Mediziner warnen vor der massiven Begegnung mit dem Allergen. Eckard Hamelmann, Sprecher des Allergiezentrums der Ruhr-Universität Bochum, empfiehlt, ohne Zögern alle Methoden nutzen, um den Körper für die Belastung zu wappnen.Simple Gesten können das Leben erleichtern. “Es gibt die Möglichkeit, das man beim Eintreten in das eigene Haus, die eigene Wohnung, sich einmal komplett duscht, die Haare, wenn man sie noch hat, einmal abduscht, damit man die Pollen raus kriegt und vielleicht noch neue Kleidung einsetzt, damit man eben den Raum wo man sich dann aufhält, vor allem nachts, möglichst pollenfrei hält.”

Die Zahl der allergisch bedingten Erkrankungen ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten spürbar angestiegen. Bis zu 25 Prozent aller Kinder und Jugendlichen leiden darunter, in Form von Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis. Warum? “Es gibt die sogenannte Hygienehypothese, die sagt, dass ein Immunsystem, was in den ersten Jahren nicht ausreichend trainiert wurde, was vielleicht schon im Mutterleib nicht ausreichend trainiert wurde, was dazu führt, dass man ganz harmlose Umweltstoffe oder Nahrungsmittel als etwas Gefährliches ansieht und eine allergische Reaktion dagegen macht.”

Solange es keine Heilung gibt, heißt es nach wie vor für viele: Fenster zu und durchhalten, bis es vorbei ist!

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