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Troika: Die Nächsten, bitte

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Troika: Die Nächsten, bitte

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Die griechische Regierung kann mit der nächsten Finanzhilfe-Rate rechnen: 2,8 Milliarden Euro. Denn Griechenlands Geldgeber sind zuversichtlich. Das Land werde wahrscheinlich “in naher Zukunft” die für März gesetzten Ziele erreichen, so die “Troika” aus EU-Kommission, EZB und IWF.

Seit 2010 ist Griechenland Reformwerkstatt – gegen Hilfsdarlehen und Rettungspakete über 270 Milliarden Euro.

Die zwischen 2010 und 2016 verlangten Bugetkürzungen seien zu zwei Dritteln umgesetzt, die Wettbewerbsmaßnahmen zu drei Vierteln, so Finanzminister Yannis Stournaras.

Griechenlands Ministerpräsident Antonis Samaras:

“Während Unsicherheit und Angst die Welt im Griff halten, stabilisiert sich Griechenland und wird stärker. Gestern spätabends war die Auszahlung der nächsten Tranche von 2,8 Milliarden Euro unter Dach und Fach, und die Mai-Tranche von 6 Milliarden ist unterwegs.”
Vorbedingung für die Hilfe bleibt aber, dass Athen beim Eintreiben von Steuern und beim Abbau von unfähigen oder überflüssigen Staatsdienern nicht nachlässt. Zu den bis 2014 ausstehenden Sparmaßnahmen gehöre auch eine Grundsteuer, erinnerte die Troika.

Laut Samaras sollen bis Ende des Jahres sollen bis Ende kommenden Jahres 15.000 Staatsbedienstete entlassen werden.

Die Nächsten, bitte:

In Portugal sind Vertreter der Troika eingetroffen, zu einer außerplanmäßigen Visite.

Die Regierung von Pedro Passos Coelho muss 1,3 Milliarden Euro einsparen, nachdem ein Urteilsspruch des Verfassungsgerichts das Loch im Sparhaushalt wieder vergrößert hatte.

“Mit dem IWF bist du der Zahlmeister”, unken Kritiker.

Portugals Hilfspaket ist 78 Milliarden Euro schwer.

Die fehlende Sparsumme sollen unter anderem die Bereiche Sozialversicherung, Gesundheit und Bildung liefern.

Mit dpa, Reuters