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Nach Boston: Weltweit erhöhte Wachsamkeit

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Nach Boston: Weltweit erhöhte Wachsamkeit

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Nach den Terroranschlägen von Boston sind die
Sicherheitsmaßnahmen in vielen Ländern der Welt verstärkt worden.

In Japan, wo man wegen der angespannten Lage in Korea sowieso schon die Sicherheitskräfte in Alarmzustand versetzt hattte, erklärte Ministerpräsident Shinzo Abe:“Wir werden aufgrund dieses Vorfalles unsere Vorkehrungen in Japan weiter verschärfen. Die Sicherheit der Bevölkerung ist aber jederzeit gewährleistet. Darüber hinaus bemühen wir uns auf diplomatischem Weg an neueste Informationen aus den USA zu kommen.”

Gleiches gilt für die meisten anderen Staaten der westlichen Welt. Solange die Hintergründe der Anschläge nicht geklärt sind, gilt erhöhte Wachsamkeit.

Der australische Außenminister Bob Carr:
“Unsere Sympathie und unser Mitgefühl ist mit dem amerikanischen Volk und der dortigen Regierung. Dieser Anschlag, der im Zusammenhang mit dem Marathon ausgeführt wurde, wird wohl als terroristischer Akt einzustufen sein. Wir warten hier aber noch auf eine Bestätigung amerikanischer Ermittlungsbehörden.”

Auch die Veranstalter des London- und des Berlin-Marathons wollen nach dem Anschlag auf den Marathon in Boston ihr Sicherheitskonzept überprüfen. Man müsse erörtern, was wirklich in Boston passiert sei und wie man darauf reagieren könne, so die Organisatoren.
Beim Berlin-Marathon seien über 600 Rettungskräfte im Einsatz. Wenn es zum Schlimmsten komme, sei man vorbereitet.