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Dokus sind die Stars beim Tribeca Film Festival

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Dokus sind die Stars beim Tribeca Film Festival

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Um Musik, Bruderzwist und Liebe geht es in “Mistaken for Strangers”, dem Eröffnungsfilm des diesjährigen Tribeca Film Festivals. Der New Yorker Kinomarathon präsentiert 53 Weltpremieren aus 37 Ländern.
Dokumentationen sind einer der Programmschwerpunkte. “Wir freuen uns besonders über ‘Mistaken for Strangers’,” sagt Festival Mitbegründerin Jane Rosenthal. “Der Eröffnungsfilm des Festivals handelt von der Indie Rockband ‘The National’. Genauer gesagt ist es die bewegende Geschichte zweier Brüder. Das ist ein ziemlich ungewöhnlicher Film zum Auftakt.”

Tom Berninger begleitete die Band seines Bruders Matt auf Tournee, als Roadie, Kameramann und Regisseur. Das Ergebnis: Musik, Gefühl und skurrile Typen, ein sehr persönlicher Blick hinter die Kulissen.

Gegründet wurde das Festival von Robert De Niro und Jane Rosenthal, als Reaktion auf die Anschläge des 11. Septembers 2001, die den New Yorker Stadtteil TriBeCa hart trafen. Die diesjährige 12. Ausgabe würdigt den ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela, sagt Robert de Niro. “Er war bei der ersten Ausgabe des Festivals zu Gast. Es gab damals mehre spezielle Events anlässlich seines Besuchs. Es erschien uns wichtig, ihm diesmal die Ehre zu erweisen, schließlich wird er bald 95.”

Ebenfalls hinter die Kulissen blickt die Dokumentation “Michael Haneke. Porträt eines Film-Handwerkers” von Yves Montmayeur. Der Franzose war mit seiner Kamera bei den Dreharbeiten aller Filme Hanekes dabei und lädt zu einer Reise durch sein filmisches Werk, im Rückwärtsgang vom Oscar-preisgekrönten Drama “Liebe” über “Das weiße Band”, “Die Klavierspielerin” und “Bennys Video” bis zu “Der siebte Kontinent”.

Das Tribeca Film Festival geht bis zum 28. April