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Keine Einreise in Sonderwirtschaftszone

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Keine Einreise in Sonderwirtschaftszone

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Nordkorea hält den Grenzübergang zur Industriezone Keasong noch immer für Einreisende geschlossen.

Einige der letzten südkoreanischen Arbeiter verließen den Standort nun, da es dort mittlerweile weder Arbeit noch genug Lebensmittel für sie gibt.

Ein Rückkehrer meinte:“Wir glauben an eine einvernehmliche Lösung. Den Arbeitern in Kaesong geht es wirklich schlecht. Hoffentlich bessert sich das bald!”

Doch bisher hat Nordkorea alle Appelle des Südens, die Blockade der Sonderwirtschaftszone wenigstens für Nahrungsmittellieferungen an die verbliebenen südkoreanischen Angestellten aufzuheben, abgelehnt.

Der Sprecher des südkoreanischen Vereinigungsministeriums, Kim Hyung-Suk, bedauert:“Unsere Regierung findet es sehr schade, dass der Norden einer solchen Anfrage nach humanitärer Unterstützung nicht nachkommen möchte.”

Täglich gehen Pjöngjang mit der Schließung der Industriezone Kaesong, die rund zehn Kilometer von der Grenze entfernt im Nordteil liegt, dringend benötigte Devisen verloren.