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Präsidentenwahl in Italien

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Präsidentenwahl in Italien

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Wer wird der Nachfolger von Giorgio Napolitano? In Italien beginnt heute mitten in der Regierungskrise die Wahl eines neuen Staatspräsidenten.

Abgeordnete, Senatoren und Delegierte aus den Regionen kommen in Rom zusammen. Bei den ersten drei Abstimmungsrunden ist eine Zweidrittelmehrheit nötig. Falls niemand als Sieger hervorgeht und es zu einer vierten Runde kommt, reicht eine einfache Mehrheit.

Das Mitte-Links-Bündnis von Pier Luigi Bersani, das konservative Bündnis von Silvio Berlusconi und die Anhänger um Mario Monti haben sich offenbar für den früheren Senatspräsidenten Franco Marini ausgesprochen. Doch die Demokratische Partei ist gespalten. Die Anhänger Bersanis sind für den 80-Jährigen. Während die Gruppe um Matteo Renzi, den Bürgermeister von Florenz, die Wahl blockieren will.

Die populistische Fünf-Sterne-Bewegung von Beppe Grillo hat unterdessen per Internetabstimmung einen eigenen Präsidentenkandidaten, Stefano Rodotà, gekürt und wird nur für ihn stimmen.