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Russland sieht Boston-Anschlag als Warnung für Olympia an

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Russland sieht Boston-Anschlag als Warnung für Olympia an

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Die Schockwellen des Bombenanschlags von Boston reichen weit. Nicht nur in den USA selbst sind die Sicherheitsvorkehrungen gestrafft worden, auch im Ausland sehen sich viele Sportveranstalter in der Pflicht, anstehende Events besser zu sichern oder zumindest die Sicherheitsvorkehrungen noch einmal auf Herz und Nieren zu prüfen. Das gilt umso mehr, je größer ein Ereignis ist.

In Russland beginnen in zehn Monaten die Olympischen Winterspiele. Der Präsident des russischen Leichtathletikverbandes, Walentin Balachnichjow, meinte: “Boston hat gezeigt, dass nicht alle Bereich unter Kontrolle oder sicher sind. Das traurige Ereignis muss die Vorgehensweise der Sicherheitskräfte beeinflussen – und teilweise komplett verändern.”

Das Moskauer Innenministerium kündigte jetzt an, die Sicherheitsvorkehrungen in Sotschi ab Juni zu erhöhen. Der Anschlag in Boston sei für Russland eine ernstzunehmende Warnung, so Sportminister Witali Mutko. Die Winterspiele finden nahe der unruhigen Kaukasus-Region statt.