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USA: Bomben aus Schrott und Nägeln

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USA: Bomben aus Schrott und Nägeln

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In den USA haben die Ermittler erstmals Bilder von den Bomben veröffentlicht, die in Boston drei Menschen in den Tod gerissen haben.

Offenbar handelte es sich um mit Eisenteilen gefüllte Dampfkochtöpfe, die wiederum in Rucksäcken steckten und am Zieleinlauf des Bostoner Marathons zur Explosion gebracht wurden. Genaue Erkenntnisse über verwendete Materialien erhofft sich die Spurensicherung von den anschließenden Laboruntersuchungen.

Bei dem Terroranschlag beim Boston-Marathon waren am Montag drei Menschen getötet und fast 200 verletzt worden. Es ist der erste tödliche Bombenanschlag in den USA seit den Terrorangriffen vom 11. September 2001.

Unter den drei Todesopfern des Bombenanschlags von Boston ist eine chinesische Studentin, die an der Boston University studiert hatte. Unter den Toten ist auch ein achtjähriger Junge, dessen Mutter und sechsjährige Schwester schwer verletzt überlebten und eine 29 Jahre alte Amerikanerin.

Insgesamt 17 Verletzte befinden sich noch immer in kritischem Zustand. Deutsche kamen nach Angaben des Auswärtigen Amtes nicht zu Schaden.