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Erster Erfolg in Boston: Behörden ermitteln verdächtige Person

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Erster Erfolg in Boston: Behörden ermitteln verdächtige Person

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Zwei Tage nach den Bombenanschlägen von Boston sind Ermittler bei der Durchsicht von Videomaterial auf eine verdächtige Person gestoßen. Eine Festnahme hat nach Angaben des FBI bisher aber nicht stattgefunden. Eine mehrmals verschobene Pressekonferenz wurden schließlich abgesagt.

Kurz nachdem US-Medien über einen angeblichen Zugriff berichtet hatten, wurde in Folge einer Bombendrohung ein Bostoner Gerichtsgebäude evakuiert. Die Warnung stellte sich wenig später als Fehlalarm heraus.

“Es gab heute den ganzen Tag über neue Alarme. Ständig wurden Informationen herausgegeben und dann wieder dementiert. Ich denke, dass ich jetzt an einem Punkt bin, an dem ich lieber abwarte, als voreilige Schlüsse zu ziehen”, so eine Junge Frau vor dem Gerichtsgebäude.

Die Explosionen vom Montag haben bisher drei Todesopfer gefordert. Neben einer chinesischen Studentin und einer 29-jährigen Managerin wurde auch ein achtjähriger Junge getötet.

Aus Boston berichtet Euronews-Korrespondent Stefan Grobe: “Innerhalb von 48 Stunden folgte in Boston auf den Schock die Trauer und schließlich die Angst. Die Evakuierung des Gerichtsgebäudes hinter mir hat Bürger und Behörden alarmiert, während die Polizei mit den Folgen von Falschmeldungen zu kämpfen hat. In Boston steigt die Anspannung.”