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Nordkorea stellt Bedingungen für Dialog

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Nordkorea stellt Bedingungen für Dialog

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Nach wochenlangem Säbelrasseln hat sich die politische Führung Nordkoreas erstmals grundsätzlich zu einem Dialog bereiterklärt, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. So forderte die nationale Verteidigungskommission, dass alle UN-Sanktionen gegen das Land aufgehoben werden. Außerdem, so verkündeten es die Nachrichten, sollten die USA die gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea beenden und alle Atomwaffen von dort abziehen. Südkorea bezeichnete die Forderungen als absurd.

Mit seinen Kriegsdrohungen hat Nordkorea selbst den Verbündeten China verschreckt. Der dortige Staatschef Xi Jinping und US-Außenminister John Kerry forderten Pjöngjang am Wochenende zu Verhandlungen auf, das Regime von Kim Jong-un solle auf den geplanten Raketenstart verzichten.

Unterdessen hat Nordkorea südkoreanischen Geschäftsleuten die Einreise in den gemeinsamen Industriepark Kaesong verweigert. Die Südkoreaner wollten verbliebene Landsleute in der Zone mit Lebensmitteln versorgen. Nordkorea blockiert den Zugang zu Kaesong seit gut zwei Wochen und hat alle Arbeiter abgezogen.

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