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Zahl der Erdbeben-Toten in China steigt

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Zahl der Erdbeben-Toten in China steigt

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Die ersten 24 Stunden zählen für die Erdbebenopfer in den Trümmern von Sichuan – diese Parole hat auch Chinas Ministerpräsident Li Keqiang ausgegeben, der sich umgehend in die Region begab.

Eine Frau und ihr Kind konnten von den Helfern lebend aus den Trümmern geborgen werden, so wie rund neunzig weitere Anwohner.

Die Zahl der Toten stieg derweil auf rund 180.

Etwa 7.000 Menschen wurden chinesischen Medien zufolge verletzt, viele wurden in Zelten versorgt.

Kurz nach acht Uhr hatte die Erde am Samstagmorgen in der Provinz Sichuan gebebt, das Epizentrum des Bebens mit einer Stärke von 6,6 lag in der Nähe der Millionenstadt Ya’an.

Tausende Soldaten, Polizisten und Rettungskräfte aus dem ganzen Land wurden in das Katastrophengebiet geschickt, die Autobahn blieb ihnen vorbehalten. Viele Straßen sind blockiert, Handyverbindungen zusammengebrochen. Wegen Einsturzgefahr vieler Gebäude verbrachten tausende Menschen die Nacht im Freien in Zelten auf der Straße.