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Blutbad in Vorort von Damaskus

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Blutbad in Vorort von Damaskus

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Bei einer Offensive der syrischen Regierungstruppen sind im Umland von Damaskus nach Angaben der Opposition Dutzende Menschen getötet worden. Wie syrische Oppositionelle am Sonntag in London mitteilten, wurden in der Ortschaft Dschdaidet al-Fadl während der Militäraktion in den vergangenen fünf Tagen mindestens 80 Menschen getötet. Andere Aktivisten sprachen davon, dass die Zahl der Toten weit über 250 liegen könnte. Einige der Opfer seien hingerichtet worden. Diese Angaben können nicht von unabhängiger Seite überprüft werden.

Der zurückgetretene Vorsitzende der wichtigsten syrischen Oppositionsgruppe Ahmed Moas al Chatib, der die Syrische Nationale Koalition leitete, äußerte sich auf dem Treffen der wichtigsten Länder der Syrien-Freundesgruppe in Istanbul unzufrieden mit der bisherigen internationale Hilfe. Man erwarte mehr.

In der Grenzstadt Quasir in der Provinz Homs schossen Rebellen Raketen auf Stellungen der Regierungstruppen ab. Ein Sprecher in dem von den Rebellen ins Internet gestellten Video sagt, mehr als zweieinhalb Jahre habe man stillgehalten, aber weil man keinerlei Hilfe erhalten habe, werde man sich jetzt selbst verteidigen. Auch diese Aussage und das Video können nicht unabhängig überprüft werden.