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China: Rettungsmaßnahmen verzögern sich

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China: Rettungsmaßnahmen verzögern sich

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Nach dem verheerenden Erdbeben in Chinas Südwesten behindern Nachbeben und logistische Probleme die Rettungsarbeiten.

Bislang meldeten die Behörden mehr als 200 Tote, über 1,5 Millionen Menschen sollen von dem Beben in der Provinz Sichuan betroffen sein,
berichtete das chinesische Staatsfernsehen.

Eine Frau meint:“Ich hatte solche Angst! Wenn mit etwas passiert wäre,- naja gut, aber doch nicht meinem Kind! Wir haben kein Dach mehr über dem Kopf, nichts zu essen. Was sollen wir jetzt machen?”

Die Rettung läuft unterdessen auf Hochtouren. Chinas Volksbefreiungsarmee hat 18.000 Soldaten geschickt. Viele Gebiete sind laut Medienberichten noch von Wasser, Strom und Lebensmittelversorgung abgeschnitten. Zudem steigt die Sorge vor Seuchen.

Das Erdbeben mit der Stärke 7,0 hatte sich am Samstagmorgen ereignet.