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Massaker im Nordosten Nigerias

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Massaker im Nordosten Nigerias

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Im Nordosten Nigerias ist das Fischerdorf Baga bei schweren Gefechten zwischen der Armee und der islamischen Gruppe Boko Haram zur Hälfte niedergebrannt. Augenzeugen zufolge legten die Soldaten das Feuer. An die 200 Menschen kamen ums Leben, Dutzende wurden verletzt.

Die radikalislamische Sekte Boko Haram verübt regelmäßig Anschläge in Nigeria. Sie will im Norden des Landes einen Gottesstaat errichten.

Die Stadt Maiduguri im Bundesstaat Borno gilt als Boko-Haram-Hochburg. Doch seit die nigerianischen Sicherheitskräfte die Kontrollen verschärft haben, haben sich die Kämpfer ins Hinterland zurückgezogen. Beobachtern zufolge sind sie in der ganzen Region verteilt.

Der ärmere Norden des Landes ist muslimisch geprägt, während im Süden vor allem Christen leben. Die USA und Europa forderten Nigerias Regierung dazu auf, in den Norden zu investieren.