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"Ein Wunder, dass niemand getötet wurde"

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"Ein Wunder, dass niemand getötet wurde"

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Nach dem Sprengstoffanschlag auf die französische Botschaft in Tripolis hat Außenminister Laurent Fabius sich vor Ort in der libyschen Hauptstadt ein Bild von der Lage gemacht. Bei der Detonation einer Autobombe wurden zwei französische Wachleute und eine 18 Jahre alte Libyerin verletzt. Die zweistöckige Villa, in der die Botschaft untergebracht ist, wurde schwer beschädigt.

“Das geschah zum Zwecke des Tötens. Ein Spezialist sagte mir, es waren fünf Kilogramm Sprengstoff. Es war ein Wunder, dass niemand getötet wurde. Es hätte Dutzende Tote geben können”, sagte Fabius.

Zu dem Sprengstoffanschlag bekannte sich zunächst
niemand. Während der Revolution in Libyen hat Frankreich militärisch zugunsten der Gaddafi-Gegner eingegriffen. Seit dem Sturz Gaddafis kommt es immer wieder zu Anschlägen auch gegen westliche Einrichtungen.