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Eurozone will und will nicht blühen

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Eurozone will und will nicht blühen

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Die Frühlingsblüte ist bisher ausgefallen:
Das verarbeitende Gewerbe und der Dienstleistungssektor in der Eurozone sind im April geschrumpft – es war der 15. Monat in Folge.

Der von Markit Economics in London ermittelte Komposit- Index für Dienstleistungen und verarbeitendes Gewerbe in der Eurozone verharrte im April bei 46,5 Punkten. Weniger als 50 Punkte heißt Kontraktion.

Auch die deutsche Wirtschaft ist den Einkaufsmanagerindizes zufolge im April wieder geschrumpft. Der Komposit- Index fiel von 50,6 im März auf aktuell 48,8 Punkte, so Markit. Dabei schrumpfte der Wert bei Industrie und Dienstleistungen. Beide landeten unter der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

Jetzt wartet alles auf die geldpolitischen Beschlüsse der EZB am 2. Mai.

Kommentar der Deutschen Bundesbank im jüngsten Monatsbericht: “Die insgesamt recht gute Stimmungslage, die fortlaufende Beschäftigungsexpansion und die wieder anziehende Investitionsgüternachfrage legen nahe, dass sich die Aufwärtsbewegung der deutschen Wirtschaft im zweiten Vierteljahr fortsetzt.”

Mit dpa, Reuters