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Frau von chinesischem Dissidenten Liu Xiaobo gibt Lebenszeichen

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Frau von chinesischem Dissidenten Liu Xiaobo gibt Lebenszeichen

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Liu Xia, die Frau des chinesischen Dissidenten und Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, hat sich kurz in der Öffentlichkeit gezeigt. Sie steht seit zweieinhalb Jahren unter Hausarrest. Die Behörden erlaubten ihr nun ausnahmsweise ihre Wohnung in Peking zu verlassen, um dem Prozess gegen ihren Bruder beizuwohnen. Er ist wegen Immobilienbetrug angeklagt. Er steht wie seine Schwester unter Beobachtung der Staatssicherheit. Seinem Anwalt zufolge sind die Vorwürfe politisch motiviert.

Xia ist sich sicher, dass die Verhaftung ihres Bruders mit ihr zu tun hat. Die chinesischen Behörden wollten so ihren Widerstand brechen. Doch sie lasse sich nicht einschüchtern. Sie nutzte die Gelegenheit auch, um den Journalisten zuzurufen, dass sie entgegen der Behauptungen der Behörden nicht frei sei. Laut ihrem Anwalt ist sie körperlich und geistig erschöpft.

Ihr Mann, der 58 Jahre alte Xiaobo, verbüßt trotz internationaler Proteste in einem Gefängnis im Nordosten des Landes seine Strafe. China wirft ihm Untergrabung der Staatsgewalt vor.