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Frigide Barjot gibt nicht auf
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Die Fronten zwischen den Befürwortern der Homo-Ehe und den Gegnern in Frankreich sind verhärtet. Die Gegner der Homo-Ehe drohen, vor das Verfassungsgericht zu ziehen.

Eine der Wortführerinnen der Anti-Homo-Ehe-Bewegung, Frigide Barjot, meint, ein Gesetz könne nicht die menschliche Natur ändern. Außerdem fordere sie eine Volksabstimmung über die Homo-Ehe. Auch werde das Verfassungsgericht angerufen. “Wir hoffen, dass das Verfassungsgericht einsieht, dass mit dem Gesetz, das die Homo-Ehe und die Adoption von Kindern durch Homosexuelle erlaubt, ein urmenschliches Prinzip und somit ein Menschrecht verletzt wird.”

Für den 5. Mai ist wieder eine große Demonstration in Paris gegen die Homo-Ehe geplant. “Wir werden nicht klein beigeben”, kündigte Frigide Barjot an.

Aurelien Selle von der Organisation “Act up” meint: “Dieses Gesetz ist nur ein erster Schritt. Heiraten zu dürfen ist das Mindeste. Für lesbische Frauen fordern wir auch die Möglichkeit der künstlichen Befruchtung. Das soll noch in diesem Jahr ein Gesetzesvorhaben werden. Aber dieses Gesetz jetzt ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, damit die, die es wollen, heiraten können.”

Es sieht also nicht so aus, als ob das Thema in Frankreich bald vom Tisch wäre.

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