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Japans Nachbarn erbost über Bootsausflug und Schreinbesuch

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Japans Nachbarn erbost über Bootsausflug und Schreinbesuch

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China und Südkorea fühlen sich erneut von Japan brüskiert.Etwa zehn Boote einer patriotischen japanischen Organisation “Ganbare, Nippon – Steh auf, Japan” fuhren in den Gewässern um die Senkaku-Inseln herum, als sich Schiffe der chinesischen Küstenwache näherten. Die Japaner drehten ab. Die Chinesen beanspruchen die unter japanischer Verwaltung stehenden Senkaku-Inseln. Um die Inseln herum gibt es reiche Fischgründe und es werden Öl- und Gasvorkommen vermutet.

Gleichzeitig mit dem Bootsausflug der Patrioten besuchten Parlamentarier den Yasukuni-Schrein, auch dies erbost China und ebenso Süd-Korea, denn in dem Heiligtum wird auch der Seelen verurteilter Kriegsverbrecher gedacht. Südkoreas Außenminister Yun Byung Se sagte seinen geplanten Besuch in Tokio ab. Japans Finanzminister Taro Aso erklärte, die Reaktionen des Auslands auf seinen Schrein-Besuch seien nicht sein Problem.