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Kolumbien und FARC verhandeln wieder

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Kolumbien und FARC verhandeln wieder

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Die kolumbianische Regierung und die FARC-Guerilla haben in der kubanischen Hauptstadt Havanna ihre Friedensverhandlungen wieder aufgenommen. Zuletzt waren die Gespräche einen Monat lang unterbrochen. In Havanna geht es insbesondere um eine Agrarreform. Die linksgerichtete FARC, zu deutsch: Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens, fordert unter anderem Anbauflächen und soziale Sicherheit für Kleinbauern und Landarbeiter.

“Einen weniger blutigen Weg aus diesem Konflikt zu finden, ist zwingend notwendig. Wir sind hier, um eine politische Lösung zu finden, die auf sozialer Gerechtigkeit basiert”, so Iván Márquez, Chefunterhändler der FARC.

Man sei mit dem Ziel zusammengekommen, Entscheidungen zu treffen, sagte Humberto de la Calle, der Vertreter der kolumbianischen Regierung, und betonte:

“In Havanna verhandeln wir nicht über ein Wirtschaftsmodell oder eine Militärdoktrin. Aber einig sind wir uns, was ausländische Investitionen und Fragen des Privatbesitzes betrifft.”

Die FARC nahm ihren Kampf im Jahr 1964 auf, seitdem forderte der Konflikt Schätzungen zufolge rund 600 000 Todesopfer. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden zudem vier Millionen Menschen vertrieben.