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Krawalle nach Homo-Gleichstellung

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Krawalle nach Homo-Gleichstellung

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Nachdem in Frankreich die sogenannte Homo-Ehe per Gesetz legalisiert wurde, ist es in Paris und andernorts zu teils heftigen Krawallen gekommen.

Die Polizei der französischen Hauptstadt ging gegen randalierende konservative Gegner der Homosexuellen-Gleichstellung vor.

Zuvor hatte das entsprechende Gesetz zur Homo-Ehe endgültig das französische Parlament passiert.

Sollte der Verfassungsrat das Projekt jetzt nicht noch stoppen, wird Frankreich zum bevölkerungsreichsten Staat der Welt, in dem Schwule und Lesben offiziell heiraten und
Kinder adoptieren dürfen.

Eine ähnliche Gleichstellung zwischen homo-
und heterosexuellen Paaren gibt es bislang erst in rund einem Dutzend anderen Ländern. Als erstes Land hatten 2001 die Niederlande die zivile Ehe für Gleichgeschlechtliche zugelassen.

Der euronews-Reporter vor Ort:
“Hier im Marais, dem Gay-Viertel von Paris, feiern die Anhänger der Homo-Ehe! Angesichts der angekündigten rechtlichen Schritte, die einige Gegner jedoch einleiten wollen, wird es bis zur ersten echten Eheschließung schwuler oder lesbischer Paare wohl noch etwas dauern.”