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Syrien: Verwirrung um entführte Bischöfe

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Syrien: Verwirrung um entführte Bischöfe

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Die syrischen Rebellen sind offenbar nach Monaten der Belagerung in den Militärflughafen Menagh in Aleppo eingedrungen. Seit Anfang des Jahres versuchen die Aufständischen, die Flughäfen der Stadt einzunehmen, um so die wichtigste Versorgungs- und Nachschubroute der Truppen von Präsident Baschar al-Assad zu unterbinden. Bislang ist es ihnen lediglich gelungen, den Militärflugplatz Jarrah unter ihre Kontrolle zu bringen.

Die Freie Syrische Armee hat den Aufruf zum Dschihad zweier salafistischer Scheichs aus dem Libanon zurückgewiesen. Demnach will sie keine Kämpfer aus dem Ausland. Sie fügte hinzu, es gebe keinen Mangel an Männern, sondern einen Mangel an Waffen. Beobachtern zufolge kämpfen bereits rund 500 selbsternannte Gotteskrieger an der Seite der Rebellen.

Verwirrung herrscht weiterhin um das Schicksal der zwei entführten orthodoxen Bischöfe. Erste Meldungen ihrer Freilassung stellten sich als falsch heraus. Papst Franziskus verfolgt die Ereignisse mit großer Sorge.