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Römische Auswege

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In Rom stellt der neue italienische Regierungschef Enrico Letta sein Kabinett zusammen.

Erwartet wird, dass Letta eine breite Koalition aus seiner Partei, der von Berlusconi und der des bisherigen Ministerpräsidenten Monti zu bilden versucht. Der Linken fällt als stärkster Fraktion im Parlament diese Aufgabe zu.

Auf die Frage, ob Letta dafür der richtige Mann ist, meint dieser politische Beobachter:“Er bringt die Qualitäten eines Regierungschefs mit und das ist im Moment wichtig! Er eint, statt zu spalten und kann Brücken bauen. Eine Regierung zu bilden wird sicher einfach, viel schwieriger wird es werden, für sie ein Programm zu entwickeln, mit dem alle Seiten leben können.”

Letta nahm den Auftrag zur Regierungsbildung unter Vorbehalt an und erklärte, erst mit allen politischen Kräften sprechen zu wollen.

Er soll versuchen, die nach den Parlamentswahlen Ende Februar entstandene Regierungskrise in Italien zu lösen.